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Die Ursulakapelle ist ein schlichter Bruchsteinbau aus dem 18. Jhd., sonderbarerweise noch in gothischen Formen, mit dreiseitiger Apsis und Dachreiter ueber der Westfront. Im Lichten etwa
7 m lang und 3,70 m breit. Die Strebepfeiler sind einmal abgesetzt und reichen bis zur Scheitelhoehe der spitzbogigen Fenster. An der Westseite ist eine rechteckige Tuer mit spaetghotischem Oberlicht. Sie ist im
Inneren flach gedeckt. Durch die Kriegseinwirkungen des 2. Weltkrieges wurde die alte Votiivkapelle fast vollstaendig zerstoert. Die Kapelle wurde im 18. Jahrhundert aus Anlass einer Ueberschwemmungskatastrophe
erbaut. Auf Grund der Initiative der Gressenicher Buerger wurde sie wieder aufgebaut. Zu Fronleichnam 1954 wurde sie wieder ihrer Bestimmung uebergeben, der Segen wurde aus der fertiggestellten Kapelle erteilt.
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